Übungen für das tägliche Training und Aufwärmen vor dem Spiel

Achtung: Alle Übungen nur so intensiv durchführen, dass Sie höchstens leichte Schmerzen spüren!

1. Armmuskulatur
Den erkrankten Arm abwechselnd bis zur Brust anwinkeln und ganz strecken. Die freie Hand verstärkt die Übung durch dosierten Gegendruck.

Übung 1 und 2 für den Tennisarm außen:
Die freie Hand drückt bei Nr.1 von außen und bei Nr.2 von innen gegen den Handrücken.


Übung 3 und 4 für den Tennisarm innen (Golferarm):
Die freie Hand drückt bei Nr.3 von außen und bei Nr.4 von innen gegen die Handinnenflläche.



Jede Übung 20-50-mal.

2. Fingermuskulatur
Im Wechsel Finger und Arme 50-100-mal ganz strecken und dann Arme beugen und zu einer Faust schließen.

3. Schultermuskulatur
Ellenbogenkreisen 20-40-mal im und gegen den Uhrzeigersinn. Die freie Hand hängt sich dabei am Ellenbogen ein und intensiviert so die Übung. Bei dieser Übung wird eine Schulter belastet und die andere gedehnt. Die Übung beidseitig im und gegen den Uhrzeigersinn durchführen.


Dauer des Heilprozesses

Als Richtschnur gilt, dass der Heilungsprozess ebenso lange dauert, wie die bisherige Krankheitsdauer. Die chronischen Entzündungen sind bei 95 Prozent der Fälle nach einem halben Jahr weitgehend abgeklungen. Ungefähr 40 Prozent davon sind dann beschwerdefrei. Nach einem weiteren Jahr ist bei 90 Prozent die degenerierte Sehne regeneriert und voll belastbar.

Abschließend soll noch einmal betont werden, dass die wichtigste Voraussetzung, den Tennisarm zu vermeiden bzw. für immer zu heilen, eine einwandfreie Schlagtechnik ist. Besuchen Sie also einen gut geschulten Trainer, der Ihren persönlichen Stil berücksichtigt. Wer beispielsweise zum Rückhand-Slice neigt, diesen aber technisch falsch ausführt, sollte nicht auf Topspin umstellen, sondern den Slice verbessern.

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